Vereinsmeisterschaft 2013

(dem Werner-Gerdt-Turnier)

10.05.2013

Werner Vonderlage ist der Sieger!


Werner Vonderlage strahlt vor Glück!

Es ist soweit: Der neue Vereinsmeister steht fest! Dieses Jahr entschied darüber die zweite (!) Feinwertung, und auch das (mit dem Unterschied von 0,25 Punkten) war eine knappe Angelegenheit. Und diese zweite, ganz feine Feinwertung hatte Werner Vonderlage an seiner Seite: Herzlichen Glückwunsch!
Wenn wir jedoch auf das vergangene Turnier etwas zurückblicken, können wir einige interessante Eindrücke festhalten.
Die Vereinsmeisterschaft wurde in diesem Jahr wieder in einer Gruppe ausgetragen, was einem extrem spannenden Turnierverlauf diente: Jeder Favorit musste immer wieder beweisen, dass er gegen die DWZ-schlechtere Schachfreunde gewinnen kann. Und nicht immer war die Sache so eindeutig. Außerdem waren diese Favoriten in Spielen gegeneinander diesmal so motiviert, dass es für keinen ohne Punkteverlüste ausging.
Auch die Zahl der kampflosen Partienkonnte bei dieser Meisterschaft minimiert werden, was der Selbstorganisation der Teilnehmer zu verdanken ist, denn solche Partien beeinflussen die Platzvergabe manchmal sehr stark.

Ah, diese Sche... uuuuppps, Feinwertung!

Somit kommen wir zu einem wichtigen Thema:

Feinwertungssystem im Turnier. Einige Vereinsfreunde stellten – auch mit Recht –die Frage, wie die beiden Feinwertungen (Buchholz und Sonnenborn-Berger) so, wie sie in der Abschlusstabelle zu finden sind, zustande kamen. Tatsächlich, wenn wir die ganzen Ergebnisse so zu sagen „manuell“ ausrechnen, kommen wir auf ganz andere Werte.
Wir machen das aber mit einem von der FIDE anerkannten Programm und wir spielen auch nach FIDE-Regeln. Und um das Problem der kampflosen und nicht gespielten Partien so gut wie möglich zu lösen, entwickelte und empfahl FIDE 2009 eine besondere Feinwertungskorrektur, die wir für unsere Vereinsmeisterschaftauch verwendeten. Diese Option ist nicht unbedingt einfach, scheint jedoch mehr oder weniger objektiv zu sein.


Zwei entscheidende Partien:
Nervenkitzel bei beiden Werners
Nichtsdestotrotz ist es nicht im Sinne der Vereinsmeisterschaft, den Gewinner mit zweiter Feinwertung zu ermitteln. Eine andere Möglichkeit wäre ein Tiebreak. Da aber nicht alle mit Blitzen um den Titel einverstanden wären, bleibt im Grunde genommen nur Schnellschach (Klassische Partien wären aus organisatorischen bzw. zeitlichen Gründen praktisch unmöglich).
Als Vorschlag stünden zwei Schnellschachpartien je 30 Minuten, damit auch „langsame“ Schachfreunde sich berücksichtigt fühlen. Erst danach, wenn kein Gewinner feststeht, wäre Blitzen entscheidend.

Vater Suchland hält Remis
und macht somit Werner zum Meister
Auf jeden Fall versuchen wir, für das kommende Jahr eine optimale Lösung zu finden, und sind für alle Vorschläge und Anregungen dankbar!

Ergebnisse    Tabelle

Von: Alexander Stakhanov
Schachklub Sieker Bielefeld