10.10.2004

Neue Saison, neues Spiel, neues Glück,...

Die 2. Mannschaft aus Sieker spielte die letzten Jahre immer wieder gegen den Abstieg in die nächst untere Klasse. In der letzten Schachsaison 2003/2004 konnten die Siekeraner einfach nicht die rote Laterne, dem letzten Tabellenplatz, loswerden.
Es folgte der Abstieg in die Bezirksklasse.
Die Spieler ließen ihren Kopf nicht hängen und hoffen auf eine bessere laufende Spielzeit 2004/2005 in der Bezirksklasse.
Am 12.09.04 empfing der SK Sieker 2 die Schachfreunde aus Verl im neuen Spiellokal der Gustav-Adolf-Gemeinde. Die Glücksgöttin Fortuna zwinkerte der Gastgebermannschaft schon leicht zu, weil die Gäste nur mit sechs Spielern antraten. Horst Kramer und Kosta Karaklajic mussten eine Stunde formal noch warten und der SK Sieker 2 ging mit 2:0 in Führung. Thorsten Prasse hielt seine Partie bis zum Endspiel sauber. Durch eine positionelle Schwäche ging ein wichtiger Bauer verloren und sein Gegenspieler Sebastian Schmitz konnte den ersten Punkt für Verl erzielen. Dietrich Suchland konnte in ein einer Wiener Partie gegen Bruno Briem einen Bauerngewinn erzielen. Der materielle Vorsprung währte nicht lange und der Schachfreund aus Verl glich wieder aus und wenige Züge später einigten sich beide auf ein Unentschieden. Dieter Pustlauk kam gegen Heinz Sehm zum ersten Mal als Stammspieler für die 2. Mannschaft zum Einsatz. Dieter Pustlauk hielt bis zum 17. Zug seine Stellung fest in seinen Händen. Dieter konnte einen Bauern gewinnen, übersah dieses leider und geriet in die Defensive. Im Endspiel verlor er einen Bauern und später seine Partie.
Damit konnte Verl wieder einen Punkt gut machen.
Am achten Brett ging Holger Schäfermeier für den SK Sieker in das Rennen. Holger Schäfermeier hielt auch bis zu seinem 17. Zug seine Schachpartie in festen Händen. Durch eine ungünstige Zugfolge ging ein kostbarer Springer verloren. Trotz dieses Verlustes gab Holger nicht auf. Doch sein Kontrahent Dustin Siebert nahm die Zügel schärfer in die Hand und hauchte wenig später Holger mit einem Grundlinienmatt sein Lebenslicht (natürlich auf dem Brett) aus.
Damit gingen die Schachfreunde aus Verl mit 2,5:3,5 in Führung.
Zwei Partien waren noch im vollen Gange, die für beide Teams die Entscheidung bringen mussten.
Am sechsten Brett trat Ingo Wlaschny gegen Thomas Maas an. Ingo Wlaschny spielte für sich eine solide Figurenstellung heraus und gewann im 27. Zug einen Bauern. Durch diesen Figurengewinn entwickelten sich bei Ingo Wlaschny seine beiden Randbauern am Damenflügel zu einem echten Problem für den Mann aus Verl - ein weiterer und wichtiger Punkt ging für den SK Sieker auf die Habenseite.
Die Entscheidung musste nun in der Partie Dr. Nowak gegen Dr. Bisjak fallen. Dr. Bisjak versuchte mit dem Albins Gegengambit seinen Titelkollegen aus Sieker unter Druck zu setzten. Es entwickelte sich eine spannende Partie mit kurzer und langer Rochade und dessen Flügelangriffen. Dr. Nowak gewann im Mittelspiel schließlich eine Leichtfigur und gab diesen Materialvorsprung nicht mehr aus der Hand und gewann als letzter seine Partie und somit auch (glücklich) den ersten Mannschaftskampf 4,5:3,5.



Halt es folgt noch ein Bericht :


Die 2. Mannschaft aus Sieker hatte das unglückliche Los gezogen im September zweimal in den Schachwettkampf zu ziehen. Der zweite Mannschaftskampf führte den SK Sieker wieder einmal in die Rudolf-Rempel Schule nach Brackwede. In der letzten Zukunft war das Brackweder Spiellokal in schlechter Erinnerung, da die Siekeraner einige Niederlagen hinnehmen mussten.
Auch der zweite Spieltag in der Bezirksklasse begann für die Siekeraner viel versprechend. Brackwede trat nur mit sieben Spielern an, so dass Dieter Pustlauk eine Stunde warten musste und Sieker 2 0:1 in Führung bracht. Am achten Brett half Klaus Pointke der 2. Mannschaft als Ersatzspieler aus. Er bestritt seine Partie gegen Dieter Ehrke. Klaus Pointke konnte in der Eröffnung mittels einer Springergabel einen Läufer gewinnen und gab den materiellen Vorteil bis zum Spielende nicht wieder her und setzte einen wichtigen Sieg für Sieker.
Am fünften Brett spielte Ingo Wlaschny einen scharfen Angriff (Rauser Anti-Drachen-Variante) gegen Julian Varghese. Ingo Wlaschny baute einen starken Angriff auf dem Königsflügel auf. Bedauerlicherweise konnte er diese interessante Attacke nicht mit Erfolg abschließen, weil durch eine leichte Zeitnotphase Ingo nicht die stärkeren Züge gefunden hat - Schade!


Die 2. Mannschaft aus Sieker auf Gewinnkurs!

Sieker Urgestein Georg Buchholz trat gegen Dimitrij Lujbicic am siebten Brett an. Georg Buchholz setzte seinen Gegenspieler mächtig unter Druck. Gegenangriffe wehrte der Mann aus Sieker gekonnt ab und ging wieder in die Offensive. Am Ende konnte Urgestein Buchholz seine Partie souverän gewinnen und Sieker mit 1:3 in Führung bringen.
Thorsten Prasse setzte sich am ersten Brett gegen Michael Böhling erfolgreich durch. Beide Spieler trugen ihr Duell sich im Damengambit (erweitertes Fianchetto) aus. Thorsten Prasse mit den weißen Steinen musste seinen Gegner bis zum Endspiel bedrängen. Als Belohnung konnte Thorsten Prasse den Weg für einen gefährlichen Freibauern im Turmendspiel freimachen - und Sieker führte 1:4. Dieter Berlik musste am Brett 2 gegen Helmut Huber auch erst ins Endspiel gelangen, bis der Sieg sein war. In einem Damenbauernspiel taktierten beide Spieler hin und her, tauschten solange alle Leicht- und Schwerfiguren ab, bis Dieter Berlik dann einen Mehrbauern gewinnen konnte. Dieser Materialvorteil genügte schließlich den Siekeraner dann zum nächsten Gewinnpartie.
Mannschaftsführer Horst Kramer führt die weißen Figuren gegen Thomas Drexhage. Von der DWZ-Zahl müsste Horst Kramer seinen Gegenspieler vom Brett fegen, doch dieses nur theoretisch. Thomas Drexhage verteidigte sich im Alt-Benoni recht gut. Er hatte einen Bauern weniger, beide Spieler besaßen verschiedenfarbige Läufer und es würde noch eine Zeit lang dauern diese Partie zu gewinnen. So einigte man sich auf ein Remis.
Die letzte Partie trug Manfred Schüttfort für Brackwede und Kosta Karaklajic für Sieker aus. Kosta versucht mit der Skandinavischen Verteidigung seinen Kontrahenten einen Punkt zu entlocken. Kosta konnte im Mittelspiel einen Bauern gewinnen, der einige Zeit als Doppelbauer verweilte und die Figurenbeweglichkeit der schwarzen Steine behinderte. Kosta verteidigte sich umsichtig und zusätzlich immer mit einer Idee für aggressive Gegenzüge. Im Endspiel hatte Kosta die bessere Ausgangstellung, da beide als letzte noch spielten und der Mannschaftskampf für Sieker gewonnen war, einigten sich beide auf ein Unentschieden.
Der Mannschaftskampf ging eindeutig mit einem 2:6 für den SK Sieker aus und den 2. Tabellenplatz in der Bezirksklasse - Gratulation!

Von: Rainer Borgstedt


Noch ein Bericht:

Am 26.09.04 ging auch für die 3. Mannschaft die neue Saison los. Mit dem Aufsteiger Hillegossen 1 kam in unser neues Vereinslokal gleich eine spielstarke Mannschaft. Nach einem Jahr Abwesenheit spielt "Georg Buchholz" wieder in der 3. Mannschaft. Dadurch wurden einige Spieler umgesetzt, so dass wir wieder eine starke Truppe haben. Das machte sich auch gleich im ersten Spiel bemerkbar, denn wir gewannen unerwartet hoch mit einem 5,5:2,5.


SK Sieker 3 empfängt den TuS Hillegossen...

Den ersten Punkt holte Gerhard Straube an Brett 7, der von Anfang an sich Vorteile erspielte. Sein Gegner sah im Endspiel keine Chance und gab auf. Peter Munsche an Brett 4 nutzte die Unaufmerksamkeit seines Gegners aus. Er gewann die Dame und somit die Partie und holte somit den zweiten Punkt.
Die beruhigende Führung baute Frank Simon an Brett 6 aus. Einen im Mittelspiel gewonnenen Bauern, konnte er im Endspiel in eine Dame umwandeln. Darauf gab sein Gegner auf. Nach einem Remis sah alles für Franz Kause an Brett 8 aus. Beide hatten einen Turm und drei Bauern, aber sein Gegner beherrschte den Endkampf perfekt und so musste sich Franz geschlagen geben. Hillegossen verkürzte auf 3:1.


...im neuen Spiellokal der Gustav-Adolf-Gemeinde

Den wichtigen vierten Punkt gewann Stephan Apenbrink. Er baute sein Spiel ruhig auf und gab seinen Gegner im Mittelspiel einer unlösbaren Aufgabe. Nach langer Überlegung sah sein Gegner die Ausweglosigkeit ein und gab auf.
Den zweiten Punkt für Hillegossen holte sich der Gegner von Klaus Pointke an Brett 5. Klaus verlor im Mittelspiel eine Figur. Er spielte zwar weiter, aber sein Gegner gab sich keine Blöße und gewann das Spiel.
Nach dem Georg Buchholz an Brett 3 den fünften Punkt für die 3. Mannschaft gewann, war uns der Sieg nicht mehr zu nehmen. Frank Hannemann und sein Gegenüber an Brett 2 einigten sich auf ein remis. Somit ging für uns eine Saison zum ersten Mal mit einem Sieg an. Ich hoffe, saß noch weitere Siege folgen.

Von: Klaus Pointke

Schachklub Sieker Bielefeld