17.10.2005

Der SK Sieker empfängt den USV Potsdam

16. Freundschaftskampf in Bielefeld

Der Schachklub Sieker empfing vom 14.10 bis 16.10. die Schachfreunde vom USV Potsdam zum 16. Freundschaftskampf hier in Bielefeld. Aus Tradition trafen sich alle Schachspieler am Freitagabend erst einmal beim Siekeraner Schachfreund Malermeister Uwe Rahnenführer, um bei einem reichhaltigen sowie schmackhaften Abendessen die neusten Informationen über beide Vereine und den Schachsport auszutauschen.
Nach dem alle Beteiligten das Abendessen genossen haben, ging es zur voran geschrittener Zeit auf die Kegelbahn. In einem sportlichen Wettkampf mit vielen Spielen hatten alle Schachfreunde ihren Spaß. Zum endgültigen Ausklingen des Abends fuhren alle zu einem letzten Bier und hervorragender Musik in den Jazz-Klub in Bielefeld.
 
Marko Suchland gegen Sven-Hendrik Loß

Dr. Nowak gegen Falko Zetsche

Der Samstag stand im Zeichen des Freundschaftskampf vom SK Sieker und dem USV Potsdam. Beide Vereine stellten sechs Spieler auf, mit dem sie versuchten auf den 64 Feldern so viele Punkte zu erkämpfen wie möglich.
Am Brett 1 trennten sich Marko Suchland (Gastspieler für Sieker) gegen Sven-Hendrik Loßin (Potsdam) nach mehrmaliger Zugwiederholung mit einem Unentschieden.
Karsten Schimmer (Sieker) trat an Brett Nr. 2 gegen Tobias Langner (Potsdam) an. Der Siekeraner hatte Glück im Mittelspiel, da sein Gegenspieler unnötigerweise einen Springer einstellte. Karsten Schimmer spielte seine Partie sicher zu Ende und konnte den ersten vollen Punkt für den SK Sieker erkämpfen.
Das 3. Brett wurde mit Dietrich Schulz (Sieker) und Robert Hinsche (Potsdam) besetzt. Robert Hinsche besaß mit den weißen Steinen etwas mehr Raumvorteil gegenüber Dietrich Schulz. Der 1. Vorsitzende aus Sieker konnte eine solide Verteidigungsstellung aufbauen und damit einen schweren Figurenangriff abzuwehren. Beide Spieler gingen einer Auseinandersetzung aus dem Weg und einigten sich auf ein Remis.
Am 4. Brett spielte Thorsten Prasse (Sieker) erfolgreich gegen Kathleen Katscher (Potsdam). Thorsten Prasse bestätigte seine momentane Spielstärke, da er aus den letzten offiziellen Spielen siegreich geblieben war. Kathleen Katscher übersah in der Endspielphase eine Springergabel, die einen ganzen Turm, am Ende die Partie kostete und den zweiten Sieg für den SK Sieker bedeutete.
Die nächste Schachpartie wurde am 5. Brett von Frank Hannemann (Sieker) gegen Thomas Heinze (Potsdam) ausgetragen.Beide Schachspieler spielten eine solide Schachpartie, bis Frank Hannemann einfach eine Leichtfigur verlor. Diese Gewinnchance gab Thomas Heinz nicht wieder aus der Hand und gewann am Ende verdient den ersten Punkt für die Gastmannschaft aus Potsdam.
Am 6. und letzten Brett saßen sich Dr. Joachim Nowak (Sieker) und Falko Zetsche (Potsdam) gegenüber. Beide Spieler rochierten ihre Könige in eine andere Richtung und gaben damit den Startschuss für ein Wettrennen auf jeweilige Königsstellung frei. Falko Zetsche konnte seine Schwerfiguren besser sowie gezielter ins Spiel bringen und damit Joachim Nowak schwer unter Druck setzen. Diesen Angriffsdruck konnte Joachim Nowak schließlich nicht standhalten und gab seine Partie nach langem Kampf auf. Falko Zetsche erkämpfte den wohlverdienten zweiten Siegespunkt für die Potsdamer und ein Endresultat von 3:3.
Aufgrund der besseren Berliner Wertung (13:8 für den SK Sieker) bleibt der Freundschaftspokal dieses Mal wieder in Bielefeld.
Doch der Freundschaftskampf war noch lange nicht zu Ende, denn beide Teams mussten noch um den Blitzpokal kämpfen. Alle beteiligten Schachspieler mussten in einer Hin- und Rückrunde 12 Blitzschachpartien absolvieren, um den neuen Schnellschachmeister zu ermitteln.
Diese Mal wollten sich die Gäste nicht den mitgebrachten Pokal hier in Bielefeld lassen und gaben richtig Schachgas. In der ersten Runde fegten die Gäste aus Brandenburg die Ostwestfalen mit einem eindeutigen 6:0 von allen Brettern. Die Siekeraner Gastgeber konnten der starken Spielweise der Potsdamer nichts entgegensetzen. Es glückten den Gästen insgesamt 6 remis gefolgt von weiteren 5 Siegen.
Das Blitzturniers gewannen die Potsdamer mit einem Endergebnis von 44:28 und nahmen den Blitzpokal ohne große Probleme wieder mit nach Hause.
Hier die Ergebnisse dazu!
Nach so viel Schach konnten die geschwächten Spieler danach ausgiebig am Abendbuffet ihre Kräfte wieder sammeln.


Auch Schachspieler lassen die Puppen tanzen

Der gemütliche Teil des Abends ging bis spät in die Nacht, ob man noch die eine oder andere Schachpartie noch spielte, sich am Tischfußball vergnügte oder bei einem Glas Bier sich einfach unterhielt.
Am Sonntagmorgen trafen sich die Schachspieler beider Vereine noch zu einem Brunch, um das Schachevent mit einem schönen Abschluss auslaufen zulassen.
Alle Schachfreunde beider Städte freuen sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr in Potsdam mit vielen spannenden Schachwettkämpfen.

Von: Rainer Borgstedt

Schachklub Sieker Bielefeld